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Jan Weber hat eine neue Petition ins Leben gerufen. Das Ziel: Unterstützung von Tierheimen. Foto: Franziskus Tierheim
Viele Tierheime sind überfüllt und brauchen dringend finanzielle Unterstützung, Jan Weber hat deswegen eine Petition initiiert. Foto: Franziskus Tierheim
Tierschutz

Tierheime in Not – Petition an die Bundesregierung

Eine Petition fordert finanzielle Unterstützung für Deutschlands Tierheime. Der Eimsbütteler Jan Weber hat sie ins Leben gerufen.

Von Ella Schinkel

„Hundesteuer für den Tierschutz, jetzt“, lautet die Forderung einer Petition. Jan Weber, Leiter des Franziskus-Tierheims in Lokstedt, hat sie initiiert. Die Forderungen richten sich an die neue Bundesregierung. Diese soll Tierheime finanziell unterstützen.

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Vielen Tierheimen droht das Aus

Deutschlandweit gibt es über 500 Tierheime. Die Petition von Jan Weber thematisiert den schlechten Zustand der meisten Heime und weist auf die finanzielle Not hin, in der sich viele Einrichtungen zu befinden scheinen.

Grund dafür seien die Inflation, gestiegene Futter- und Tierarztkosten, die hohen Energiepreise und die große Zahl an abgegebenen Tieren.

Der Deutsche Tierheimbund schrieb vergangenes Jahr in einer Meldung, nur rund 18 Prozent der Tierheime hätten noch freie Kapazitäten.

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Petition fordert Verwendung von Steuereinnahmen

Die Petition weist nicht nur auf den Missstand hin; Jan Weber formuliert auch einen konkreten Lösungsvorschlag. Er verweist auf die hohe Summe, die der deutsche Staat jährlich durch die Hundesteuer einnehmen würde. Laut dem Statistischen Bundesamt waren es im Jahr 2023 421 Millionen Euro. 

Die Unterschreiber der Petition fordern die Bundesregierung auf, Tierheime mit diesem Geld zu unterstützen. Die Versorgung eines Hundes koste Tierheime monatlich rund 500 Euro; ein Betrag, für den hauptsächlich die Heime finanziell aufkommen müssten. 

Neben der gestiegenen Zahl der abgegebenen Tiere gebe es immer weniger Spenden. Eine Folge der Inflation und der angespannten wirtschaftlichen Situation vieler Privatpersonen, heißt es in der Presseinformation zu der Petition.

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Hundesteuer

Hundebesitzer müssen einmal jährlich eine Hundesteuer zahlen.
In Hamburg beträgt sie 90 Euro, Besitzer von als gefährlich eingestuften Hunden müssen jährlich 600 Euro zahlen.
Die Steuereinnahmen sind nicht zweckgebunden und werden ohne weitere Vorgaben zur Finanzierung kommunaler Aufgaben verwendet.
Städte und Gemeinden haben die Pflicht, Fundtiere unterzubringen, da sie rechtlich als Fundsachen gelten. In der Regel werden deshalb Tierfundverträge mit Tierheimen geschlossen. Diese Pflicht gilt jedoch nicht für persönlich abgegebene Tiere.

Prominente Unterstützer

Die Petition wird von diversen Tierheimen, Verbänden und Tierschutzorganisationen unterstützt. Auf der Liste der Erstunterzeichner finden sich viele prominente Namen. Modedesigner Guido Maria Kretschmer und Schleswig-Holsteins Landestierschutzbeauftragte Katharina Erdmann haben bereits unterschrieben.

Die Petition zählt bislang mehr als 125.000 Unterschriften und soll zu einer der nächsten Sitzungen dem Bundestag oder dem Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin übergeben werden.


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