
Warum sich die Kirche für eine Carsharing-Station einsetzte
In Niendorf hat ein Kirchenkreis zusammen mit „Cambio” eine Carsharing-Station eröffnet. Wie es dazu kam.
Von Frieda StadtlanderIm Bundestagswahlkampf werben Eimsbütteler Direktkandidaten damit, sich für Carsharing-Angebote im Bezirk einzusetzen – und das nicht nur im Kerngebiet. Tatsächlich gibt es in Niendorf nun ein solches neues Angebot. Dahinter stehen allerdings nicht Politiker, sondern ein Kirchenkreis.
Initiatoren: Wichtiger Schritt für nachhaltige und flexible Mobilität
Am Haus der Kirche gibt es eine neue Station, um sich kurzzeitig ein Auto auszuleihen. Zusammen mit dem Carsharing-Anbieter Cambio hat sich der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein dafür eingesetzt.
„Die E-Carsharing-Station in Niendorf ist ein wichtiger Schritt, um nachhaltige und flexible Mobilität auch außerhalb der Innenstadt zu ermöglichen”, heißt es vonseiten des Kirchenkreises.
Wie kam es dazu?
Die Mitarbeitenden des Kirchenkreises benutzen das Konzept „Carsharing“ schon länger, heißt es in einer Pressemitteilung von Cambio. Der Kirchenkreis habe eine flexible und umweltfreundliche Mobilitätslösung gesucht und sei deswegen auf Cambio zugegangen. Das liege auch daran, dass das Verwaltungszentrum des Kirchenkreises in Niendorf nicht gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen sei.
Nach einem zweijährigen Pilotprojekt steht am Haus der Kirche nun ein E-Auto zur Verfügung, berichtet ein Pressesprecher von Cambio.
In einem bestimmten Zeitraum ist das Auto exklusiv für den Kirchenkreis reserviert, ansonsten können auch Privatleute den Wagen mit privatem Parkplatz nutzen.
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